Unsere Tutoren: Christoph Döpp

Seit 2013 ist Christoph Döpp bei der swb Erzeugung im Bereich Projekte tätig. Sehr vereinfacht bedeutet das: Er bringt Ideen auf den Weg und betreut sie in den einzelnen Projektphasen bis zur Umsetzung. Naheliegend, dass er von Anfang an im kraftwerk dabei ist und unsere Startups als Tutor begleitet.

Der zuvor beim Fraunhofer Institut UMSICHT tätige Umwelttechniker und Ressourcenmanager für Energie und Wirtschaft hat großen Spaß an dieser „Schnittstellenposition“: Im kraftwerk kann er sein breites swb-internes Netzwerk nutzen und den Jungunternehmerinnen und -unternehmern wertvolle Kontakte vermitteln. Vor allem aber kann er auch selbst kreativ werden, denn die Realisierung von Einfällen geht hier etwas andere Wege: „Ideen werden nach eigenen Vorstellungen umgesetzt, ohne Vorgaben. Der Weg zum Ziel ist da sehr individuell gestaltbar“, freut sich Christoph. Das schließt natürlich die Möglichkeit von Um- und Abwegen ein – aber die Gefahr einen falschen Fehler zu machen bestehe ja immer und verloren sei damit ohnehin nichts: „Eine gute Kernidee birgt große Freiheiten für die Ideenentwicklung“, weiß der Projektingenieur.

Seine Aufgabe als Tutor sieht Christoph daher vor allem in der Entwicklungsbegleitung von Kernideen. Mit Tipps, Hinweisen und Ideen versucht er Gründerinnen und Gründer auf ihrem Weg zu unterstützen. „Ich bin nicht böse, wenn sie meine Tipps auch mal nicht annehmen“, sagt der 32-Jährige lächelnd. Im Gegenteil: Er findet es spannend zu beobachten, was am Ende tatsächlich daraus wird, denn Ideenentwicklung und -umsetzung betrachtet er als einen freien Lernprozess. „Man kann sich das Beste heraussuchen und rumprobieren, frei von vorgegebenen Strukturen.“ In seiner Position im Unternehmen ist das etwas anders: Hier laufen mehrere Projekte parallel und sind notwendigerweise an eine gewisse Ordnung gebunden. Dass es aber auch Struktur braucht, um eine einzelne Idee zu verwirklichen und ans Ziel zu kommen, versucht er seinen Startups zu vermitteln. „Es ist nicht immer einfach, die Balance zwischen Termindruck zum Einhalten der geforderten Meilensteine und dem freien Denken und Arbeiten zu finden“, räumt er ein.
Doch gerade der kreative Umgang mit diesen und anderen Herausforderungen inspiriert Christoph in seiner eigenen Arbeit. „Das ist eine Art Parallelwelt zur Unternehmenskultur. Dadurch betrachte ich so manche Dinge ganz anders. Und ich lerne viel.“ Zum Beispiel etwas über das ‚Internet of Things’. „Ich bin zwar technikaffin, aber damit habe ich bisher nur wenig zu tun gehabt.“ Das ist bei Jan und Salih von JaSa ganz anders: Die beiden wissen sehr genau, was man mit im Grunde simpler Technik alles anstellen kann. „Das hat was Magisches, diese Verbindung im Netzwerk“, lacht Christoph und freut sich über die Chance wertvollen Austauschs.

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