Zweite Runde – Neue Startups, neue Aufgaben

Es wird wieder vieles anders werden in diesem Jahr. Und es wird vieles bleiben wie es ist. Bleiben wird die fachlich fundierte und begeisterte Begleitung unserer Startups durch Tutoren der swb sowie aus dem Mercedes-Benz Werk Bremen. Ganz anders wird die Art der unternehmerischen Bedarfe der Geförderten.

Als das kraftwerk-Förderprogramm im letzten Jahr in seine erste Runde startete, zogen sechs Jungunternehmen in das Alte Postamt ein. Von der guten Idee bis hin zu bereits gegangenen kleinen geschäftlichen ersten Schritten, gewonnenen Preisen für das bestehende Businessmodell und wissenschaftlichen Erfolgsaussichten vereinte die Beginnenden vor allem eines: Sie alle standen ganz am Anfang ihrer Selbstständigkeit und machten sich gemeinsam auf den Weg in und an den Markt. Wettbewerbs- und Zielgruppenanalyse waren die ersten Themen, Vertrieb und vor allem und immer wieder auch das Feilen und die Optimierung des eigenen Produktes. Dass dieses Vorhaben nicht einfach ist und viel Durchhaltevermögen, Arbeit und einen starken Willen erfordert, lernten sie in den vergangenen Monaten alle. Nicht alle hielten durch, von den sechs gestarteten wechselten vier verbliebene Startups ins Jahr 2017.

Die im kommenden Programm teilnehmenden Unternehmen hingegen sind keine Anfänger mehr. GEOLUMEN, Meshcrafts, OPTI HEAT, sie alle haben bereits die Herausforderungen der Gründung hinter sich gelassen, stehen in ihren jeweiligen Heimatländern mit beiden Beinen im Markt und kennen ihre Geschäftsfelder. Ihr Ziel für 2017: Der Eintritt in den deutschen Markt, denn dieser ist gerade für Startups im Sektor Energie- und Umwelttechnologie interessant.

Für unsere zukünftigen Tutoren bedeutet dies inhaltlich eine gänzlich andere Aufgabenstellung. Lag der Schwerpunkt im letzten Jahr auf den grundlegenden Herausforderungen einer Unternehmensgründung, werden in der Arbeit mit den drei neuen Startups die für den deutschen Markt relevanten Besonderheiten, rechtliche und geschäftskulturelle Grundlagen, eine wichtige Rolle spielen. Es wird weniger um das Mitdenken bei der Produktgestaltung oder der zu verkaufenden Dienstleistung gehen als vielmehr um kaufmännische wie Marketing relevante Herangehensweisen. Weniger spannend wird es also auf keinen Fall und ein Mehrwert an Know-how für beide Seiten ist auch sicher.

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