Unsere Tutoren im kraftwerk

Als Asset Manager im Bereich Anlagenwirtschaft stellt Johannes Fischer die strategische Weiterentwicklung der wirtschaftlichen Anlagen sicher, ist also zuständig für Planung, Koordination und Optimierung. Von seinem Studium der Physik ist das verhältnismäßig weit weg. „Eigentlich ist das mehr was für Ingenieure“, erklärt er. Aber in seiner beruflichen Laufbahn hat er sich stets von seinem Interesse für Energie- und Umweltthemen leiten lassen, war nach dem Studium in Bonn bei einem Energieversorger tätig. „Und dann bin ich mehr und mehr reingerutscht, in die Energiebranche.“ Und so sorgt er seit mittlerweile 13 Jahren bei der swb Erzeugung für Verbesserungen der Energieanlagen.

Aktuell begleitet Johannes als Projektleiter den Bau des neuen Wärmespeichers. Womit wir mitten im innovativen Denken und Handeln wären, denn die Technik als solche ist zwar nicht neu, ermöglicht jedoch in dieser in Hastedt geplanten Konstellation und Anbindung eine flexible Reaktion auf Schwankungen des Energiemarktes. Und ist damit ein wesentlicher Beitrag also zur Modernisierung der Strom- und Wärmeerzeugung.

Die notwendige Flexibilität ist es auch, die Johannes an der Arbeit mit Startups reizt. „Hier muss man geistig flexibel bleiben, mit ganz unterschiedlichen Menschen in Kontakt kommen und sich immer wieder neu auf Situationen einstellen“, sagt er. Eine Herausforderung, die er neben seiner Arbeit gerne annimmt, und eine Möglichkeit, eigene Erfahrungen in der Projektarbeit und -entwicklung weiterzugeben. „Sortieren, strukturieren, das fällt kreativen Köpfen ja eher schwer“, sagt der Techniker lächelnd „Da hilft es, einen Plan vorzuschlagen, Kontakte zu vermitteln und Schnittstellen herzustellen.“ Demgegenüber steht die formlose Art der Begegnung und des Austausches im kraftwerk. „Bei uns läuft das Arbeiten ja eher linear, aber gute Ideen entstehen dann oft in der Teeküche, durch zufällige Begegnungen und Gespräche. Das ist hier ja ähnlich.“ Ein Mehrwert, den Johannes gerne mitnimmt. Und noch etwas: „Die Herangehensweise an Projekte ist anders. Man denkt hier von einer Kernidee aus, aber nicht nur in eine Richtung, sondern es wird in vielen Richtungen ‚herumgesponnen’. Das macht einen selbst offener für neue Ideen.“

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