Unsere Tutoren im kraftwerk

Aus dem Heizkraftwerk Hafen kommt unser Tutor Malte Arndt in den Accelerator. Als Produktionsleiter interessieren ihn Prozesse sozusagen von Haus aus. „Die Ideen der Startups sind hoch spannend, weil sie unsere Zukunft sind“, freut er sich über den direkten Kontakt zu innovativen Gründerinnen und Gründern. Nur zu gerne beteiligt er sich mit Blick auf die laufenden Veränderungen im Bestandsgeschäft der Energieversorger an der Förderung neuer Möglichkeiten. „Es gibt immer etwas zu verbessern. Ich denke ständig darüber nach, wie man Prozesse oder Abläufe optimieren oder die Anlagen effizienter betreiben kann“, sagt der Diplom-Ingenieur aus dem Fachbereich Regenerative Energietechnik und konventionelle Kraftwerkstechnik. Die Unterstützung der Startups im kraftwerk biete ihm vor allem Einblicke in neuere Technologien, denn auch wenn swb Erzeugung selbst stets dicht am aktuellen Entwicklungsstand sei, ist der 33-Jährige überzeugt: „Da geht immer noch deutlich mehr.“

Für die Startups bringt Malte eine ordentliche Portion Erfahrung aus Produktionsprozessen sowie technischer Entwicklung und Umsetzung mit und hilft den Jungunternehmerinnen und -unternehmern über den einen oder anderen Stolperstein hinweg. „Da ist immer Bewegung drin, und es ist schön zu sehen, wie Ideen wachsen und was am Ende tatsächlich dabei herauskommt. Auch wenn der Weg noch nicht ganz bekannt ist und manchmal auch das Ziel angepasst werden muss.“ Die größte Unterstützung sieht er in der Vermittlung wertvoller interner Kontakte. „Die Hemmschwellen der Entscheider innerhalb des Unternehmens sind kleiner, wenn ich sie als Kollege anspreche und mit den Startups direkt zusammenbringe.“ Die Hauptsache für Malte aber sind die vielfältigen Blickwinkel, kreative Lösungsansätze für eigentlich immer ähnliche Herausforderungen und die Beobachtung, von seinem eigenen Handeln abhängig zu sein. Vieles von dem, was er höre und sehe, lasse sich in den normalen Alltag mitnehmen. „Durch die Impulse von außen kann man das Eigene wunderbar spiegeln, gut bei sich selbst gucken, ob man richtig unterwegs ist – und kriegt auch mal den eigenen Horizont auf“, lacht Malte.

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