swb’ler entwickeln im CAB Konzepte für das Arbeitsumfeld der Zukunft

Der kraftwerk – city accelerator – kurz CAB – der swb Erzeugung AG & Co. KG gibt jungen Unternehmen die Chance, ihre Ideen in die Realität umzusetzen. Doch auch Mitarbeiter der swb ruft er auf, gemeinsam die Arbeit der Zukunft aktiv mitzugestalten – was sie mit Begeisterung tun. „CAB der guten Hoffnung“, „manchmal muss man sich abCABseln“ oder „man muss sich auch mal CABbeln“ sind nur drei der Interpretationen, für die CAB nach Meinung der jungen swb’ler steht. Dies lässt bereits erkennen, dass die Mitarbeiter mit Spaß und Ernst daran arbeiten, innovative Zukunftskonzepte für die swb zu entwickeln.

Genau dies ist es, was die Kollegen antreibt, sich nun jeden zweiten Montag nach der Arbeitszeit in den Räumen des etwas anderen Bremer „kraftwerks“ zu treffen – in lockerer und ungezwungener Atmosphäre. Die Teilnehmer haben sich bereits Anfang Juni im Rahmen eines zweitägigen Workshops zum Thema „Intrapreneurship“ kennengelernt, der sich an U35-swb-Konzernmitarbeiter richtete. Auf Einladung der swb Erzeugung war man zusammengekommen, um sich – neben dem Bestaunen der Räumlichkeiten – mit Fragen und Herausforderungen auseinanderzusetzen, die derzeit viele Unternehmen der Energiewirtschaft umtreibt: Wo liegen in Zukunft die Schwerpunkte unserer Branche? Wie wird man künftig Geld verdienen? Welche Geschäftsmodelle versprechen Erfolg und wie entdecken und entwickeln wir diese?

Um diese Fragen zu beantworten, wurden Methoden wie Business Model Canvas, Design Thinking sowie eine Future-Back-Analyse vorgestellt und auf swb angewendet. Faktoren, die die heutige swb-Organisation negativ beeinflussen, konnten dadurch benannt und Vorstellungen der zukünftigen Zusammenarbeit beschrieben werden, die diese Störfaktoren beseitigen. Fast beiläufig entstanden sogar einige Geschäftsideen.

Im Rahmen des Workshops wurden die Teilnehmer in drei Gruppen eingeteilt, die sich mit dem Aufbau des zukünftigen Mentorenprogramms des Accelerators für Startups sowie mit der Kulturentwicklung des swb-Konzerns beschäftigten. Ziel ist es, aktiv die Zukunft des Unternehmens mitzubestimmen. Es soll nicht darum gehen, lediglich Probleme aufzuzeigen, sondern Maßnahmen zu deren Beseitigung zu entwickeln. Statt nur Ideen zur schönen neuen Arbeitswelt zu ersinnen, heißt es selbst anzupacken und Einfluss auf die Arbeit und das Arbeitsumfeld zu nehmen, in welchem man (miteinander) viel Zeit verbringt.

Die Arbeit für den und im CAB soll sowohl Spaß machen als auch herausfordernd und erfolgversprechend sein. Dinge, „die schon immer so waren“, werden skeptisch betrachtet und es wird über die Unternehmensgrenzen hinweg geschaut, um zu sehen, was alles möglich ist. Das CAB steht für einen Ort, an dem abseits, aber nicht komplett losgekoppelt vom betrieblichen swb-Alltag, Ideen zu neuen Formen der Arbeit ersonnen als auch wichtige Netzwerke aufgebaut werden. Die gewonnenen Erfahrungen und entwickelten Konzepte sollen in bestehende Strukturen einfließen und diese positiv verändern oder auch etwas komplett Neues erschaffen. „Charming and brave“, so agiert die Gruppe, die sich auf weiteren Zulauf, Unterstützung, Ideengeber, Mitdenker und -diskutanten freut.

Workshops, die an dieser Stelle anknüpfen und anderen Mitarbeitern kreative Gedanken- und Arbeitsräume eröffnen und zum Mitmachen animieren sollen, sind in Planung. Dies dürfte auch all diejenigen freuen, die bei der Teilnehmerauswahl für den ersten Workshop nicht berücksichtigt werden konnten.

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