Infos für Tutoren

Neue Startups, neue Themen, neue Herausforderungen. Mit dem Einzug der zweiten Teilnehmerrunde unseres Förderprogramms suchen wir für die Jungunternehmer nach Tutoren. Tutoren? Was machen die so? Um die Aufgaben eines Tutors genauer zu umreißen, luden das kraftwerk-Team und Gisela Kolaska, Personalentwicklerin der swb AG,  zur Info-Veranstaltung ins kraftwerk. Rund 20 Interessierte kamen, darunter auch zwei Teilnehmende des Mercedes-Benz Werk Bremen.

Ein Tutor ist erster Ansprechpartner, Schnittstelle zu Experten und Unterstützer bei der Zielerreichung. Klingt trocken? In der Praxis bedeuten die regelmäßigen Begegnungen zwischen Tutor und Startup einen inspirierenden Austausch, das gemeinsame Suchen nach Lösungen, Vermitteln wertvoller Kontakte und Perspektivwechsel für beide Seiten. Nichts ist so wertvoll wie der Blick über den eigenen Tellerrand. Durch die Zusammenarbeit und Kooperationen mit innovativen Jungunternehmen gewinnen große etablierte Konzerne neben wertvollem Wissen inspirierende Einblicke in unkonventionelle Arbeitsweisen. Die eigenen Denkpfade werden durch konzernuntypische Herangehensweise bereichert – ein unschätzbarer Mehrwert auch für das eigene Tun am Arbeitsplatz. Nicht zuletzt ist die Voraussetzung zur Aufnahme im Förderprogramm eine tragfähige und erfolgsversprechende Geschäftsidee. Die Unterstützung und Auseinandersetzung mit den technisch anspruchsvollen und innovativen Vorhaben der Startups bietet somit die Möglichkeit, teilzuhaben an der Realisierung zukunftsweisender Unternehmen.

Um Tutor zu werden, braucht es keine besonderen Voraussetzungen. Neugier, Offenheit und Leidenschaft, mehr nicht. Rein organisatorisch bedeutet die Tutorentätigkeit in einem Zeitrahmen von 6 Monaten (1. Phase des Förderprogramms) bis maximal 14 Monaten (Ende des Förderprogramms) neben der Investition privater Zeit ca. 10% der Arbeitzeit. Die Führungskraft sollte also einverstanden sein, im besten Fall unterstützend. Mittlerweile kaum mehr ein Problem, wie unsere Tutoren aus dem letzten Jahr bestätigen.

Apropos erfahrene Tutoren. Vier von ihnen berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen. Was es braucht, um Tutor zu werden? „Man muss bereit sein, sich mit Neuem auseinanderzusetzen, aber das bringt auch neuen Schwung“, berichtet Klaus Kerwel. Er freut sich außerdem darüber, dass er durch sein Startup branchenfremde Neukontakte knüpfen konnte. „Ich komme aus dem Kaufmännischen und die waren totale Technik-Nerds“, erzählt Britta Poppe lachend. „Jetzt weiß ich: Man braucht tatsächlich alle in einem Team.“ Das Einlassen auf andere Denkweisen ist auch für Christoph Döpp einer der wichtigsten Aspekte. „Man muss flexibel sein und darf das nicht als Business betrachten.“ Das Resümee aller vier: Tutorsein ist eine wertvolle, spannende und bereichernde Aufgabe. (Was diese Tätigkeit für sie im Detail bedeutet, warum sie dabei waren, oder dies auch weiterhin bleiben, lässt sich im Übrigen in ihren Blog-Portraits noch einmal genauer nachlesen.)

Und wie geht es weiter? Bis zum kommenden Montag, dem 16. Januar freuen wir uns über ein verbindliche Zusage. Am geplanten Matching Day ca. eine Woche später lernen sich Startups und Tutoren dann kennen und die jeweiligen Teams werden entschieden. Ziel ist es, jeweils einen kaufmännischen sowie einen technischen Experten für die Jungunternehmen auszuwählen. Die Betreuung startet anschließend umgehend und wird begleitet werden von regelmäßigen Treffen der Tutoren zum Erfahrungsaustausch.

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