Evoblade – Eine Frage der Strategie

CAMPUSiDEEN 2014: 2. Platz in der Kategorie „Geschäftsidee“, CAMPUSiDEEN 2015: 3. Platz in der Kategorie „Businesspläne“, Teilnahme am Science Cup … – „Ich bin kein Wettbewerbstyp“, sagt Frank Kortenstedde. Aha. Was dann?

Für den Windenergie-Spezialisten ist die Etablierung eines Unternehmens vor allem eine Frage der Strategie. Kompetenzen zeigen, mit dem Produkt nach draußen gehen und die richtigen Mitstreiter finden. Vor allem letzteres ist wichtig: „Mit einer guten Idee kann man einfach loslegen. Das ist nicht das Problem. Die größte Herausforderung ist die Gründung.“ Hat man die richtigen Partner erst einmal gefunden, gilt es diese zusammenzuhalten, ihnen ihren Kompetenzen entsprechend Raum zugeben und einvernehmliche Entscheidungen möglich zu machen. Hier sieht Frank seine Hauptaufgabe. „Wichtig ist die klare Aufgabenteilung. Benjamin und Andreas sind die Techniker, ich bin für den Überblick, Kontakte und das Management zuständig.“ Und obwohl der Mitarbeiter des Institute of Aerospace Technology (IAT) das Strömungselement im Rahmen seiner Doktorarbeit selbst entwickelte, fasziniert ihn vielmehr die strategische Führung. „Es ist spannend, ein kleines Unternehmen wachsen zu sehen“, sagt der Maschinenbauer. Nicht ohne Grund sattelte er auf sein technisches Studium den Industrial Engineer oben drauf. Studienziel: das ganzheitliche Verstehen, Gestalten und Weiterentwickeln von Unternehmensprozessen.

Der Plan für die nächsten Meilensteine steht jedenfalls. Bis Ende 2017 soll das Produkt zur Marktreife gebracht werden und eine Ertragssteigerung von 5% ermöglichen. Mit der Deutschen Windtechnik AG haben Frank und seine Mitgründer schon mal ein erfahrenes Serviceunternehmen für Windbetreiber an ihrer Seite. Da dürfte also nichts mehr schief gehen.

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