Ein Blick in die Welt der Startups

„Ich habe in Büchern öfter schon drüber gelesen und jetzt wollte ich wissen, wie das wirklich ist.“ Bennet ist Schüler der 10. Klasse am Graf-Anton-Günther-Gymnasium in Oldenburg und verbringt sein 2-wöchiges Schulpraktikum bei uns. Denn hier im kraftwerk ist er natürlich genau richtig, wenn es darum geht, Startup-Kultur aus der Nähe zu erleben.

In der Schule erfahre man leider nichts zum Thema Unternehmensgründung, so Bennet. Was bedeutet es, eine Firma ins Leben zu rufen? Welche Energie muss man mitbringen? Schafft man das alleine oder braucht es ein Team dazu? Mit diesen Fragen im Hinterkopf, schaut der 15-Jährige den Gründerinnen und Gründern seit einer Woche über die Schultern.

Bennet begeistert vor allem die lockere Atmosphäre bei den Startups. „Hier gibt es keine Hierarchien. Bei FoPo zum Beispiel arbeiten vier Leute zusammen. Da gibt nicht einer das Kommando und die anderen machen. Da sind alle gleichberechtigt.“ Bennet ist überzeugt, dass so freies Denken erst möglich wird und viel mehr Ideen entstehen können. Und trotzdem sei das ein bisschen wie beim Mannschaftssport: „Da braucht man einen Leader, der die anderen immer mal wieder motiviert und dafür sorgt, dass alle die Ziele im Blick behalten.“ Als Fußballer kennt er die Höhen und Tiefen und wie viel Kraft es manchmal kostet durchzuhalten. Denn sicher ist für ihn auch, dass es nicht nur mit locker flockigem Arbeiten und ein paar wenigen Stunden am Tag getan ist. „Wer einfach nur weniger arbeiten will oder weil er das cool findet und darum ein Startup gründet, der schafft das nicht“, glaubt er. Leidenschaft sei nötig, man müsse das ernst nehmen und dahinter stehen. Was noch? „Es ist bestimmt wichtig, gute Mentoren am Anfang zu haben“, so Bennet. Denn nur mit guter Unterstützung komme man sicher auf den Weg.

Ein Startup will er trotzdem nicht unbedingt gründen. Außer ihm käme eine richtig tolle Idee. Dann vielleicht. Wer weiß. Aber bis dahin ist ja noch viel Zeit.

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